Hüttenwart und Kontaktperson:
Gregor Ruckhofer
Andreas Krapf

 

 

Handy       0676 86 64 30 27
 


Die Pfaffing steht allen Mitgliedern der UNION zur Verfügung.


Nächtigungsgebühr für
UNION Eisenerz Mitglieder € 5,--
Angehörige € 10,--

 

 


Lage der Pfaffinghütte


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Wie alles begann

Im Frühjahr 1932 war eine Gruppe des Christlich-Deutschen-Turnvereins mit Pfarrer Alois Messner von Eisenerz über den Gerhartsbachsattel, Sonnstein, die Pfaffingalm bis nach Tragöß gewandert, um beim Chef des Kulturvereines Tragöß, Pater Superior Opdatus, ihr Anliegen vorzubringen. Gegenstand ihrer Vorsprache war die Überlassung des schon vom Verfall bedrohten alten Stalles auf der Pfaffingalm. Pater Superior versprach eine Überprüfung. Nach ca. vier Wochen machte Pater Superior eine Wanderung von Tragöß über die Pfaffingalm (Besichtigung des Objektes) nach Eisenerz. Als Pater Superior von der Gsollalm nach Eisenerz wanderte vernahm er einen eigenartigen Geruch. Es stellte sich heraus, dass dies Abgase von Hochofen und Röst waren. Umso mehr Verständnis hatte Pater Superior für die Anliegen der Eisenerzer und gab die Genehmigung zum Ausbau und Benützung der Hütte bekannt.

Schon nach kurzer Zeit begann eine Schar von freiwilligen Helfern die Hütte einigermaßen bewohnbar zu machen. Die Holzblockwand war im Bereich des Fundamentes abgemorscht. Das Holz dazu musste erst in der Neuwaldalm geschlägert und dann herantransportiert werden. Die Einrichtungsgegenstände wurden vom Gsolldörfl mit Alpinrössern bis zum Bärenloch transportiert, durch das Bärenloch bis zum Wandl händisch aufgeseilt und dann weiter bis zur Pfaffingalm getragen.

Im Spätherbst war die Hütte dann einigermaßen bewohnbar. Bauleiter und erster Hüttenwart von 1932 bis 1934 war Franz Längauer. Zweiter Hüttenwart von 1934 bis 1938 war Krug Edi.

Die Pfaffinghütte war bis 1911 Jagdhütte, danach eine Stallung. Von 1932 bis 1938 Schihütte des Christlich-Deutschen Turnvereines. 1938 Auflösung des Vereines und Übereignung an den damaligen Deutschen Alpenverein bis Kriegsende 1945. Um nach Kriegsende wieder in den Besitz der Hütte zu kommen, war ein Rechtsnachfolger notwendig. Aus diesem Grunde wurde beschlossen, die Turn- und Sportunion (UNION Eisenerz) zu gründen. Am 4. Jänner 1947 erfolgte die Anmeldung bei der BH Leoben. Motor dieser Verhandlungen war Matthias Krempl mit einer handvoll Mitstreiter.

Trotz großer Freude der alten und neuen Mitglieder über den Wiedergewinn der Hütte, standen jedoch große Kraftanstrengungen bevor. Es mussten Tonnen von Material von Eisenerz, Fobis und Neuwaldalm herangeschafft werden, um die anstehenden Sanierungen der Hütte durchführen zu können. In der ersten Nachkriegszeit von 1947 bis 1950 war Winter Hans Hüttenwart.

Von 1950 bis 1990 hat Franz Stecher, genannt "Stuchi" in vorbildlichster Weise die Hütte geführt. 40 Jahre mit über 1000 Begehungen der Hütte.

Es würde den Rahmen sprengen, um alle Taten in dieser Zeit aufzuzeigen. Es sei aber festgestellt, dass bis heute ständig an der Hütte Verbesserungen bzw. Erhaltungsarbeiten durchgeführt wurden. Dazu kamen außer den Arbeiten an der Hütte viele andere Leistungen dazu.